Samstag, 2. august 2008
Mir ist es nun, dank einiger Hilfe von Seiten der ubuntuusers.de-Community gelungen, das Problem mit dem Rainbow Line zu lösen. Ich weiß zwar nicht genau, was die Veränderung bewirkt hat, aber es funktioniert mit folgendem Eintrag in der /etc/fstab:
/dev/sdf1 /media/usb vfat user,rw,auto,exec,utf8,uid=1000,gid=1000,fmask=111,dmask=000 0 0
Ich bin jedenfalls froh, keinen 8GB-USB-Stick zum Fenster rauswerfen zu müssen!
von errorX veröffentlicht in: Persönliches
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Freitag, 1. august 2008
Die dritte Alpha der für Oktober geplanten Version 8.10 'Intrepid Ibex' ist vor einer Woche erschienen und die vierte Alpha ist auf den 14. August angesetzt. Zeit für mich als neugierigen User, mal einen Blick auf den unerschrockenen Steinbock zu werfen.

Das CD-Menü weist zuerst einmal keine ersichtliche Änderung auf. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte ich mich gefragt ob ich nicht versehentlich die Hardy-CD eingelegt gehabt hätte. Zuerst einmal hieß es, von der Live-CD zu starten. Die erste unangenehme Überraschung erwartete mich, als statt eines Bootscreens eine Reihe weiß-grauer Striche erschien, die meinen Desktop nach und nach auffüllten. Ich befürchtete schon, das ganze würde nicht funktionieren, aber nach einer kurzen Wartezeit erschien der Loginscreen. Auch dieser unterscheidet sich nicht von meinem aktuellen Hardy - außer, dass natürlich alles englisch ist und ein Countdown angezeigt wird, ab wann der Live-Session-User automatisch eingeloggt wird. Ich wartete zehn Sekunden und ein - o Wunder - hardy-ähnlicher Desktop erschien. Der Unterschied liegt in dem neuen Style, in dem mehr dunkle Farben vorherrschen: die Panels sind dunkelgrau, fast schwarz, das Icon-Theme ist jedoch größtenteils gleich geblieben.

Und weil ich experimentier- und risikofreudig auch vor einer frühen Alphaversion nicht zurückschrecke, installiere ich das neue Ubuntu auf meiner nutzlosen Partition, die ich zuletzt genutzt habe, um openSuSe 11.0 auszuprobieren (mit enttäuschendem Ergebnis).
Die Installationsroutine unterscheidet sich eigentlich nicht von Hardy. Was mir allerdings positiv auffällt, ist, dass es nun möglich ist, Daten von Windows zu importieren, was ich aber nicht beabsichtige. Ansonsten gibt es - bis eben auf das neue Theme namens NewHuman - keine Unterschiede zu Hardy. Diese verstecken sich eher unter der Haube. So wird zum Beispiel der neue Kernel 2.6.26-4 benutzt und es gibt eine neue Bootoption 'last succesfull'.
Nach dem Login - der beim ersten Mal etwas länger dauert, weil Intrepid irgendwie versucht, Bluetooth zu starten obwohl ich keinerlei passende Hardware habe - empfängt mich der vertraute Desktop - sogar das Hintergrundbild ist gleich geblieben. Die Unterschiede an der Oberfläche sind bisher gering, mir sind nur drei aufgefallen: Das Layout von System -> Systemverwaltung -> Drucken hat sich leicht verändert und im Menü 'Orte' werden Wechseldatenträger jetzt in einem Untermenü angezeigt. (rechtes Bild) Der dritte Unterschied besteht darin, dass man sich mit dem Schalter im rechten oberen Panel nur noch ausloggen und nicht den Rechner herunterfahren

Wie es sich für eine Alphaversion gehört, beinhaltet auch der unerschrockene Steinbock einige - kleinere - Bugs. So etwa wird beim mounten eines Datenträgers über die Grafische Oberfläche das Desktop-Symbol zwei Mal angezeigt und wenn man auf Ausschalten klickt wird man nur abgemeldet - vom Loginscreen kann man dann glücklicherweise herunterfahren. Mein WLAN-Stick und meine Soundkarte wurden nicht erkannt, aber bis zur Final kann sich ja noch einiges ändern.

Mark Shuttleworth hat von "vielen Änderungen" im Gegensatz zu Gutsy - Hardy gesprochen. Bisher sehe ich nicht sehr viele davon, doch der Eindruck mag täuschen, da es bis zur Veröffentlichung der finalen Version noch zwei Monate hin sind, in denen einiges an Veränderungen bewirkt werden kann. Eine Alpha ist schließlich nicht stellvertretend für ein Betriebssystem.

PS: Mehr Bilder finden Sie auf http://errorx.er.ohost.de/intrepid. (Die Bilder sind einfach nur als Dateien aufgelistet, da ich keine Zeit habe, sie in verschönernden HTML-Code einzubetten.)

Den Style gibt es übrigens auch für Hardy zum Download. Er lässt sich recht einfach installieren. Zuerst einmal müssen Sie folgende Einträge zu Ihrer sources.list hinzufügen:

deb http://ppa.launchpad.net/kwwii/ubuntu hardy main
deb-src http://ppa.launchpad.net/kwwii/ubuntu hardy main

Dann führen Sie einfach die Kommandos
sudo apt-get update
und
sudo apt-get upgrade
aus. Der Style ist fortan unter System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild unter dem Namen 'NewHuman' verfügbar.
von errorX veröffentlicht in: Erfahrungsbericht
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Donnerstag, 31. juli 2008
Ich habe mir kürzlich einen neuen USB-Stick zugelegt, den Intenso USB Rainbow Line mit 8GB, nachdem mein alter mit 64MB (zu dem Kaufszeitpunkt war das viel) endgültig ausgedient hatte. Auf der Verpackung wird Linux-Kompatibilität angepriesen.
Anfangs funktionierte alles richtig gut, dann wollte ich den Stick mal übers Terminal mounten können, was irgendwie nicht ging weil ein fstab-Eintrag fehlte. Nach kurzem Suchen fand ich online eine Lösung: die Datei fstab editieren. Eigentlich war das Gerät mit msdos formatiert, aber das hat irgendwie kein utf8 unterstützt, also habe ich den fstab-Eintrag mit vfat gemacht. Da tauchte das Problem auf: Jedes Mal wenn ich eine Datei editieren/löschen/hinzufügen will, kommt ein Fehler: read-only file system. Das Löschen des Eintrages aus der fstab hilft auch nicht mehr. Ich bin also weiterhin fleißig am Suchen nach einer Lösung.

PS: Es ist mir mittlerweilse gelungen, das Problem zu beheben. Siehe http://error-x.over-blog.com/article-21684680.html
von errorX veröffentlicht in: Erfahrungsbericht
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Dienstag, 29. juli 2008
Sicher kennen Sie das: Sie haben irgendein Video oder Lied, wolen es abspielen und müssen dann feststellen, dass Ihr Programm den Dateityp nicht unterstützt, weil es sich um ein proprietäres Windows-Format handelt. Das ist ärgerlich, insbesondere dann, wenn man die Datei dringend braucht. Die Unterstützung darf aber aus lizenzrechtlichen Gründen nicht in die offiziellen Ubuntu-Quellen miteinbezogen werden.
Dafür gibt es das Medibuntu-Repositories. Es enthält beispielsweise die libavcodec und libavformat mit Unterstützung von mp3 und anderen Dateiformaten. Das erlaubt es Ihnen, beispielsweise in Verbindung mit ffmpeg, etwa, den Ton als mp3 von einem Video zu extrahieren.

Um Medibuntu nutzen zu können, fügen Sie einfach den Eintrag
deb http://packages.medibuntu.org/ hardy free non-free
zu Ihrer sources.list (/etc/apt/sources.list) hinzu. Jetzt benötigen Sie noch den Schlüssel. Laden Sie die Datei medibuntu-key.gpg herunter. Dann öffnen Sie System->Systemverwaltung->Softwarequellen. Unter dem Reiter "Authentifizierung" klicken Sie auf "Schlüssel importieren" und wählen die heruntergeladene Datei. Bleibt nur noch ein Update der Paketinformationen.
von errorX veröffentlicht in: Erfahrungsbericht
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Sonntag, 27. juli 2008
Nachdem ich viel darüber gehört habe, habe ich mir einmal die Biiografie von Linux-Erfinder Linus Torvalds "Just for Fun" angeschaut. Ich muss sagen, das Buch ist genial. Man erfährt ein wenig über die technische Seite (ich weiß jetzt endlich, was ein Microkernel ist) und kann auch immer wieder schmunzeln. Torvalds schreibt, er sei nicht der selbstlose Mensch, als der er in der Presse immer dargestellt werde. Sein Ruf beruhe hauptsächlich auf seiner Faulheit. Er erzählt von seiner Kindheit in Finnland, wie er durch seinen Opa an den Computer herangekommen ist und Klone zu Computerspielen programmiert hat. Seiner Meinung nach sei er der typische Geek gewesen, "in einer Zeit, in der diese noch nicht in waren". Er nimmt kein Blatt vor den Mund und bringt den Leser immer wieder zum schmunzeln. "Wir wollen Microsoft nicht stürzen. Das wird nur ein gänzlich unbeabsichtigter Nebeneffekt sein."
Für jeden Linux-Fan zu empfehlen!
Das Buch gibt es im gewöhnlichen Buchhandel zu kaufen (~ 10€) oder ist als PDF hier zu herunterladen. (Achtung: Bei der kostenlosen PDF-Version ist das Layout eine Katastrophe)
von errorX veröffentlicht in: Stories & Interessantes
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Donnerstag, 24. juli 2008
Mittlerweile gilt auch unter Ubuntu mein Augenmerk wieder der Programmierung, da alle "überlebenswichtigen" Funktionen eingerichtet sind und funktionieren. Bleibt die Suche nach einer IDE, einer Integrierten Entwicklungsumgebung. Sicher man kann das auch alles über die Kommandozeile machen und einen einfachen Editor wie gedit o.ä. verwenden, aber ich habe mich unter Windows an das einfache Mausklick-Kompilieren gewöhnt.
Nach einem kurzen Abstecher zur Anjuta IDE, die mir aber nicht besonders zusagt, finde ich zu Code::Blocks zurück, mit dem ich schon unter Windows gute Erfahrungen gemacht habe.
Die Entwicklungsumgebung ist nahezu an allen Ecken und Enden veränderbar, passt sich gut in GNOME ein und bietet einige Extrafunktionen zur plattformunabhängigen GUI wxWidgets. Damit ist übrigens auch seine GUI programmiert. Das ganze ist zwar leider komplett in Englisch, aber deutsche IDEs sind doch recht selten gesät und wenn es einmal eine gibt, dann ist sie meistens nur für Windows. (Visual Studio, Dev-C++ etc.)
Code::Blocks bietet so etwa den Standardumfang einer heutigen IDE, ist aber, im Gegensatz zu vielen anderen, nicht auf einen einzigen Compiler beschränkt, sondern kann mit vielen kooperieren, auch wenn unter Linux-Systemen natürlich normalerweise gcc eingesetzt wird.

Installation

Bevor Sie Code::Blocks installieren, achten Sie darauf, dass folgende Pakete auf ihrem Computer vorhanden sind:
  • libgtk+2.0-dev
  • build-essential
  • checkinstall
  • gdb
  • libwxgtk2.6-0
  • libwxgtk2.6-dev
  • wx2.6-headers
  • wx-common
Alle Pakete finden sich in den "Standard"-Repositories.

Laden Sie sich nun von dieser Website die aktuelle Code::Blocks-Version herunter. Entpacken Sie das Archiv und wechseln Sie in das entstandene Verzeichnis codeblocks_x.xx. Führen Sie dann das übliche ./configure, make und checkinstall durch. Eine kleine Besonderheit: Sie benötigen für JEDEN der drei Schritte root-Rechte, nicht nur bei make install. Wenn Sie diese nicht haben, meldet der Compiler einen Fehler.
Danach finden Sie im Menü Anwendungen unter dem Punkt "Entwicklung" einen Eintrag namens "Code::Blocks IDE", mit der Sie das Programm starten können.
von errorX veröffentlicht in: Erfahrungsbericht
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Mittwoch, 23. juli 2008
Nachdem alles andere - mehr oder weniger glänzend - funktioniert, habe ich es nun für angebracht gehalten, mich endlich einmal um meinen Drucker - einen Epson Stylus D92 - zu kümmern, den ich bisher eigentlich nicht gebraucht hatte. Dieser wurde eigentlich sogar erkannt, allerdings mit dem Treiber des D88 hinzugefügt, der bei Druckaufträgen immer nur ein weißes Blatt nach dem anderen durch die Spule zieht. Eine kurze Google-Recherche später bin ich schlauer und weiß nun, das ich über Turboprint den richtigen Treiber bekomme. Ein kurzer Blick auf dessen Homepage: negativ. Die Software ist Shareware. Ich habe aber keine Lust, mir jeden Monat eine neue Version herunterzuladen oder Geld aus dem Fenster zu schmeißen, nur um einen Drucker unter Linux zum Laufen zu bekommen! Aus reiner Not habe ich es dann doch getan. Wie das geht, wird hier beschrieben.

Nachdem ich nun mein Ubuntu aufgrund der (aufgezwungenen) Windows-Installation erneut installiert habe, habe ich mich noch einmal an einer kostenlosen Lösung versucht und stoße in einem Forum von Chip online darauf, dass ich den Treiber für den D68 von CUPS verwenden kann. Das klingt ja schon mal ganz gut, also schnell versucht, CUPS per apt-get zu installieren. Leider tritt ein Fehler auf, das Paket kann nicht installiert werden. Ich musste also auf das ubuntuusers-Wiki zurückgreifen. Dort muss ich feststellen, dass CUPS als "wichtiges Systemwerkzeug" in jegliche Ubuntu-Derivate integriert ist. Ein kurzer Blick in System -> Systemverwaltung -> Drucken ergibt, dass tatsächlich schon der D68-CUPS-Treiber vorhanden ist. Ich wähle diesen also aus - und siehe da, es funktioniert! Damit wäre auch das letzte Hardware-Gerät installiert!
von errorX veröffentlicht in: Erfahrungsbericht
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Montag, 21. juli 2008
Hallo,
ich werde wohl in nächster Zeit kaum zum posten kommen, da es unerwartete Probleme bei mir gegeben hat. (Ich wurde gezwungen, Windows zu installieren, weil einige Personen in meinem Umfeld leidenschaftliche Zocker sind, aufgrund dessen konkurrenzfeindlicher Haltung macht Ubuntu deswegen gerade Probleme.)
von errorX
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Sonntag, 20. juli 2008
Es gibt zahlreiche Webseiten zu Ubuntu, auf denen Sie sich Hilfe holen, Wissensdurst stillen oder einfach mit anderen Ubuntu-Benutzern kommunizieren können. Im Folgenden habe ich eine Liste einiger Sites erstellt:
  • www.ubuntu.com[en]
    Die offizielle Website von Ubuntu, nur wenige Inhalte sind ins Deutsche übersetzt.
  • www.ubuntuusers.de[de]
    Das deutsche Ubuntu-Portal. Mit umfangreichem Wiki, Newssystem und Forum. Eine der ersten Anlaufstellen für Hilfesuchende.
  • www.ubuntufreunde.de[de]
    Ebenfalls ein sehr freundliches Portal mit Forum. Stellt viele HowTos bereit.
  • www.ubuntu-forum.de[de]
    Ein nicht ganz so großes Portal. Wiki, Forum und Chat.
  • www.ubuntu-forums.org[en]
    Sehr großes Forum. (über 600.000 Mitglieder)
  • www.linuxiso-software.de[de]
    Nicht direkt zu Ubuntu, bietet aber einen guten Überblick über für Linux allgemein erhältliche Software.
  • www.linux-forum.de[de]
    Ein Forum zu Linux allgemein, auch mit Unterforum spezifisch für Ubuntu & Kubuntu.
  • www.linux-web.de[de]
    Ähnlich obigem.
  • www.linux.com[en]
    Ein großes Portal rund um Linux.

Interessanterweise gehört die Seite ubuntu.de nicht zum Betriebssystem sondern zu einer Art Zirkus-Aktion.
von errorX veröffentlicht in: Test/Vergleich
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Donnerstag, 17. juli 2008
Wer sich mit Linux beschäftigt, kommt um ein Thema, das viele potentielle Umsteiger abschreckt, nicht herum: die Shell. Unter Ubuntu besser bekannt als Terminal oder einfach Kommandozeile. Das hört sich erst einmal etwas antiquiert an - wer arbeitet im Zeitalter der grafischen Oberflächen noch mit einer veralteten Befehlszeile? Aber nur weil Windows oder MacOS X mittlerweile auf GUIs (Graphical User Interface, grafische Benutzerschnittstelle) setzen, heißt das noch lange nicht, dass alles andere veraltet ist. Fragen Sie mal einen eingefleischten Debian-Hacker, warum er keine grafische Oberfläche auf seinem Server installiert hat!

Doch die Shell ist nicht nur etwas für Freaks und Bastler, sondern kann auch ganz alltägliche Aufgaben übernehmen. Der Vorteil ist, dass man über sie direkt mit dem System kommuniziert - nicht über eine einengende GUI. Nehmen wir einmal an, sie wollten eine Textdatei editieren, die irgendwo in einem ganz abgelegenen Verzeichnis liegt. Beispielsweise /home/errorx/Bilder/2007/August/Sommerferien/Urlaub1/fotoliste.txt. Über die grafische Oberfläche würden Sie zuerst Ihren persönlichen Ordner öffnen und sich dann durch jedes einzelne Verzeichnis klicken, bis Sie die Textdatei finden und diese dann öffnen. Nun dasselbe über eine Shell: sie öffnen einfach das Programm gEdit mit der Textdatei als Parameter: gedit /home/errorx/Bilder/2007/August/Sommerferien/Urlaub1/fotoliste.txt. Fertig.
Natürlich beschränkt sich das ganze nicht nur auf das simple Editieren von Dateien. Mit der Shell können Sie alles machen und tiefgreifende Änderungen am System vornehmen. Darum würde ich von Experimenten à la "Ich weiß nicht, was dieser Befehl bewirkt, aber ich würde gerne mal sehen, was er bringt" tunlichst abraten.

Der beste Wille nützt jedoch nichts, wenn man nicht weiß, was man eigentlich will. Irgendwo muss man ja lernen, mit dem Terminal umzugehen, und auf eine göttliche Erleuchtung zu warten, ist in der Regel nicht sehr vielversprechend. Wer geduldig ist und vereinzelte Shell-Kommandos verpackt in eine ganze Menge (ohne Zweifel nützlicher (und das ist nicht ironisch gemeint)) Informationen in sich aufsaugen kann, ist mit dem Openbook, das ich vor einigen Tagen vorgestellt habe, gut beraten. Allen anderen würde ich die Seite /bin/bash empfehlen. Dort wird sehr übersichtlich und einsteigerfreundlich die Handhabung der Shell erklärt. Die Einleitung ist zwar nicht auf Ubuntu-Systeme fixiert, aber das macht sich nur an einer Stelle bemerkbar. (Kleiner Tipp: Sie können dpkg -l anstatt rpm verwenden ;-))
von errorX veröffentlicht in: Stories & Interessantes
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